Grundsätzliches.....
Die SSG Schönberg wurde 1955 gegründet und 1971 in das Vereinsregister beim Amtsgericht
Lauf eingetragen. Der Verein ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes DSB, des
Bayerischen Sportschützenbundes BSSB, sowie des Bundes Deutscher Sportschützen BDS,
und erkennt deren Satzungen an.
Die SSG Schönberg e.V. verfügt über 4 Schießanlagen, davon zwei für Handfeuerwaffen
(Kleinkaliber und Großkaliber), einen Luftpistolen / Gewehr-Stand und einen 50 Meter Stand für
Langwaffen.
Alle Schießanlagen sind technisch so gestaltet, dass alle gängigen Disziplinen ausgeübt werden
können. Schützen, die über keine eigenen Schusswaffen verfügen, können Vereinswaffen
kostenlos ausleihen.
Altes.....
Am 23.04.1995 wurde die Sportschützengesellschaft Schönberg von 26 Männern in der
Gastwirtschaft "Bayerischer Löwe" als Nachfolger der " Zimmerstutzengesellschaft Schönberg"
neu ins Leben gerufen.
Die meisten von ihnen waren bereits Mitglieder der "Zimmerstutzengesellschaft Schönberg" und
hatten bis dahin im Gasthaus "Rotes Roß" geschossen. Das Schützenzimmer ist noch ein Relikt
aus dieser Zeit. Leider sind alle Unterlagen ein Opfer des Krieges geworden. Mehrere Gründe
veranlassten diese Männer, einen neuen Schützenverein zu gründen, der den Namen
"Sportschützengesellschaft Bayerischer Löwe" erhielt.
Die Gründungsmitglieder:
Georg Bär +++ Hans Nürnberger +++ Wilhelm Bergler + +++ Helmut Nürnberger + +++ Fritz
Birkmann +++ Fritz Oppel +++ Josef Bock + +++ Georg Potzler + +++ Michael Fürsattel +
+++ Hans Räbel + +++ Andreas Gottschalk + +++ Heinz Ramsteck +++ Hans Hummel +++
Erwin Rief + +++ Hans Kettler +++ Franz Siegert + +++ Leonhard Kraußer + +++ Georg
Simon + +++ Hans Lehr +++ Fritz Sperber +++ Konrad Lengenfelder +++Josef Vogel + +++
Konrad Merkel + +++ Martin Vogel +++ Georg Müller + Fritz Wacker +
Als 1. Verwaltung wurde gewählt:
1. Schützenmeister: Josef Bock 2. Schützenmeister: Hans Räbel Kassier: Michael Fürsattel
Schriftführer: Hans Räbel Verwaltungsmitglieder: Georg Bär, Wilhelm Bergler, Martin Vogel.
Bewährtes.....
Bereits eine Woche später konnte in einem Ortstermin mit dem Kreisbaumeister Bendel, dem
Brauereibesitzer Fritz Weber und dem Grundstückseigentümer Konrad Lehr die Planung für
einen Schießhausbau erörtert werden.
Die neue Schießanlage konnte bereits am 20.08.1955 mit einem Kirchweihschießen eröffnet und
eingeweiht werden. Für die kameradschaftliche Unterstützung in der Aufbauphase haben sich
vor allem die Röthenbacher Schützen mit ihrem 1. Gauschützenmeister Ringel, sowie die beiden
Schützenmeister aus Lauf, Krön und Weber, verdient gemacht.
Im August 1957 wurde ein Gauschießen durchgeführt, an dem sich 92 Schützen beteiligten.
Gauschützenkönig wurde Georg Müller aus Schönberg. 1965 wurde mit dem Bau eines
Pistolenstandes begonnen. Die Gemeine Schönberg stellte dem Verein dafür das Gelände am
Gänsanger zur Verfügung. Durch den Fleiß (und Schweiß) der Mitglieder und der Organisations-
fähigkeit des damaligen 1. Schützenmeister Andreas Gottschalk konnte der Stand am 22.5.1966
mit einem Eröffnungsschießen eingeweiht werden.
Vom 4. - 12.06.1966 hatte der Verein wieder ein Gauschießen übernommen, an dem bereits 175
Schützen teilgenommen haben. Martin Vogel aus Schönberg wurde zum zweitenmal der
Gauschützenkönig.
1971 wurde eine Satzung aufgestellt und der Verein in das Vereinsregister eingetragen. Ein reges
Vereinsleben, gute sportliche Leistungen, Freundschaftsschießen auf dem Luftgewehrstand mit
vielen auch weiter entfernt liegenden Vereinen und kameradschaftlicher Zusammenhalt ließen
den Verein so anwachsen, dass sich die Verwaltung gezwungen sah, über Erweiterungsmöglich -
keiten der Schießanlagen nachzudenken.
1972 wurde mit den Planungen für eine Schießanlage begonnen, auf der alle Disziplinen
geschossen werden können. Man einigte sich für eine entsprechende Erweiterung des
bestehenden Pistolenstandes. Pläne wurden eingereicht, Finanzierungen aufgestellt und
Zuschussanträge gestellt. Am 10.06.1974 konnte mit dem Erweiterungsbau begonnen werden,
nachdem alle Genehmigungen vorlagen. Als verantwortlicher Bauleiter stellte sich Fritz
Gößwein zur Verfügung, der auch bereit war, die Baumaßnahme mit einem Umfang von
128.000,- DM abzuwickeln. Bereits im Dezember 1974 konnte der Luftgewehr - Schießbetrieb
auf der neuen Anlage aufgenommen werden, nachdem das Pistolenschießen während der
Bauzeit kaum gestört war. Während der nächsten fünf Jahre wurde die Anlage abschnittsweise
fertiggestellt, so wie es die Finanzen des Vereins gestatteten, denn die zugesagten Zuschüsse
sind sehr zögernd eingegangen. Sämtliche Bauarbeiten wurden in Eigenleistung erstellt, was
einen Aufwand von über 10.000 Stunden erfordert hat. Das Bauvolumen umfasste 1.400 cbm
umbauten Raum und 400 qm Nutzfläche auf einem Areal von 5.000 qm.
1980 feierte der Verein sein 25 - jähriges Gründungsfest in Verbindung mit einer Fahnenweihe.
Als Patenverein haben uns die Waldlerschützen Rötz aus Schönberg im Bayerischen Wald
unterstützt. An dem von uns durchgeführten Gauschießen, das zum erstem Mal auch die
Pistolenschützen mit einschloss, haben sich insgesamt 666 Schützen beteiligt, ein bisher noch
nicht erreichtes Ergebnis im Gau. Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten wurde 1984 der
Aufenthaltsraum gemütlicher gestaltet und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Aufgrund
der notwendigen Dachsanierung der Luftgewehrhalle, beschloss man 1994, den Luftgewehrstand
letztmalig zu erweitern ( die Decke wurde um 50cm angehoben und der Stand um ca. 3 Meter
verlängert ) sowie den 1. Pistolenstand zu überdachen, insbesondere wegen der Zunahme der
Großkaliberdisziplinen und der damit verbundenen Lärmbelästigung.
1995 feierten wir unser 40jähriges Vereinsbestehen, zum gleichen Zeitpunkt konnte auch die
komplett neugestaltete Luftgewehrhalle fertig gestellt und in Betrieb genommen werden.
1996 ging nach 20 jähriger Amtszeit die Ära Fritz Gößwein zu Ende und Franz Horak übernahm
die Amtsgeschäfte. Zum Jahresbeginn 2000 starteten wir zielgerichtet und mit unermüdlichem
Einsatzwillen die Überdachung unseres 1. Pistolenstandes, so dass bereits im November 2000
der Schießbetrieb aufgenommen werden konnte. Endlich ging ein lang gehegter Wunsch in
Erfüllung - Schießspaß ohne Limit. Offiziell wurde die Anlage im Februar 2001 durch den 1.
Landrat Helmut Reich, dem 1. Bezirksschützenmeister Manfred Schönecker sowie unserem 1.
Gauschützenmeister Fritz Gößwein im Beisein zahlreicher Gäste ihrer Bestimmung übergeben.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde im Laufe des Jahres 2001 das Schützenheim mit
einer neuen Theke ausgestattet und auch das Lokal neu gestaltet.
2002 wurde unser zweiter Pistolenstand mit einer Betonplatte versehen und der Schützenstand
modernisiert. Unser Schützenkamerad Horst Limmer wurde 2002 und 2003 Gaukönig mit der
Sportpistole.
2004 wurde die marode Überdachung unseres KK - Gewehrstandes komplett erneuert. Und kurz
vor unserem 50jährigen Vereinsjubiläum wurden sämtliche Räumlichkeiten mit frischer Farbe
versehen. Die Schönberger Schützenschwestern und Schützenkameraden, so kann man stolz
feststellen, haben in ihrer Gesamtheit bewiesen, was Schützengeist und Schützenkameradschaft
zu leisten vermögen. Besonders für die Jugend wurden beste Voraussetzungen und Möglichkeiten
geschaffen, den Schießsport auch weiterhin in althergebrachter Tradition ausüben zu können.
Aber auch für alle anderen Vereinsmitglieder bieten sich die besten Trainingsmöglichkeiten in den
vielfältigen Schießdisziplinen.
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